Torsten Hofer MdA

Anpacken! Für Pankow.

Neue Ausstellung im Schloss Schönhausen!

Moderne Kunst war im Nationalsozialismus verboten. Die Nazis beschlagnahmten diese Kunstschätze entschädigungslos und verbannten sie aus den Museen.

Künstlerinnen und Künstler, die dem Dritten Reich nicht passten, erhielten Berufsverbote – sie wurden verfolgt oder ermordet. Ihre Werke wurden eingelagert und devisenbringend ins Ausland verschafft. Vielfach wurden die Kunstwerke auch vernichtet und sind damit für immer verloren.

Das zentrale Depot des NS-Regimes für so genannte „entartete“ Kunst war von 1938 bis 1941 das Schloss Schönhausen. Hier lagerten zeitweise 780 Gemälde und 3.500 Aquarelle und Zeichnungen – die wahrscheinlich größte Ansammlung von moderner Kunst, die es jemals gab.

Das war bislang wenig öffentlich bekannt. Das ändert sich jetzt, denn Schülerinnen und Schüler des Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Gymnasiums im Prenzlauer Berg haben in einer selbst erarbeiteten Ausstellung ein Schlaglicht auf dieses dunkle Kapitel der Schlossgeschichte gesetzt.