Unsere Reaktion auf die KDV

Veröffentlicht am 02.03.2011 in Abteilung

Als Reaktion auf die Wahl-KDV haben wir uns an den Landesvorsitzenden mit einer Mail gewendet und um Hilfe bei der Aufarbeitung des Debakels gebeten.

Lieber Genosse Müller,

mit dieser Mail wende ich mich an Dich als besorgtes Mitglied der SPD in Pankow und als Stellvertretender Vorsitzender der Abteilung 03, die mich hierzu eindringlich ermutigt hat.

Der Grund ist der unglaubliche Vorgang der Selbstnominierung des Kreisvorsitzenden Alexander Götz zur Wahl zum Abgeordnetenhaus im Wahlkreis 2.

Der Wahlkreis 2, für den sich der Genosse Götz kurzfristig selbst aufgestellt hat, überstreicht drei Abteilungen in Pankow. Bei den Nominierungsveranstaltungen der Abteilungen wurde der Genosse Torsten Hofer von allen Abteilungen fast einstimmig zum Direktkandidaten nominiert. Der Genosse Götz war auf einigen Veranstaltungen anwesend. Hier hat er sich, auch auf direkte Nachfrage, nicht zu einer eventuellen Kandidatur zu erkennen gegeben.

Dann auf einer Vorstellungsveranstaltung im Januar hat er sich selbst zur Kandidatur gestellt. Dabei ist er als „Retter des Wahlkreises“ aufgetreten, weil angeblich vom Genossen Hofer eine „Gefahr“ ausginge. Welche Gefahr das ist, hat er nicht genannt. Weiterhin wolle er einen „Schaden von der Partei“ abwenden. Er hat Informationen, nach denen würde der Genosse Hofer nicht gewählt, welche und woher bleibt bis heute offen. Da er mit vielen Leuten gesprochen habe, müsse er so handeln. Doch mit den betroffenen Abteilungen hat er nicht geredet. Anscheinend redete er nur mit denen, die ihn auch auf der KDV wählen wollten, und der Rest ist ihm egal.

O wie großherzig und aufopferungsvoll vom Genossen Götz. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Bei der KDV hat dann der Genosse Hofer seine Kandidatur zurückgezogen, um der Kritik an seiner Person die Grundlage zu entziehen. Als Ersatz hat er dann den Genossen Alex Lubawinski vorgeschlagen, der sich dann auch zur Wahl stellte. Wenn es nur an der Kandidatur vom Genossen Hofer gelegen hätte, dann hätte der Genosse Götz auch die Kandidatur zurückziehen können. Aber nein, das war es nicht. Er hat seine Kandidatur aufrecht erhalten und wurde mit der vorher abgesprochenen Mehrheit von seiner mitgliederstarken Abteilung auch gewählt. Damit hat er sein wahres Interesse gezeigt, Machtgier.

Für uns als kleine Abteilung im Kreisverband zeigt sich mal wieder sehr eindrücklich, wie in Pankow mit Abteilungsvoten und Meinungen umgegangen wird. Der Kreisvorsitzende hält es nicht für notwendig, sich dafür einzusetzen, dass ein solch eindeutiges Votum von drei Abteilungen auch von anderen Abteilungen mitgetragen werden kann. Ganz im Gegenteil, er ist aktiv an einer anderen Lösung beteiligt und zugleich auch noch der Nutznießer. Für uns hat er damit großen Schaden in der SPD in Pankow angerichtet und sollte dafür auch zur Rechenschaft gezogen werden. Das ist nicht der Umgang in der SPD, in die ich mal eingetreten bin, und bin darüber sehr verwundert.

Auch auf unserer letzten Abteilungsversammlung hat Genosse Götz die Angelegenheit nicht zufrieden stellend aufklären können. Er hat seine allgemeinen Floskeln vertieft und nicht für Klarheit sorgen können. Besonders interessant ist auch die Tatsache, dass er derjenige ist, der das im vergangenen Jahr mühevoll erarbeitete Papier zum gemeinsamen Umgang in Pankow (Anlage) ad absurdum führt und damit selbst in den Müll wirft. Schade um die viele Arbeit und das nach den Verstimmungen vom letzten Jahr langsam wieder aufkeimende Miteinander in der SPD in Pankow. Hier wurde der Graben zwischen den mitgliederstarken Abteilungen im Süden und den mitgliederschwächeren Abteilungen im Norden von Pankow erneut aufgerissen und vertieft.

Uns stellt sich jetzt die Frage nach dem zukünftigen Umgang miteinander. Soll sich die SPD im Pankow weiterhin selbst zerfetzen, oder gibt es eine Möglichkeit, auch unter Mithilfe vom Landesverband, hier wieder ein einheitliches Bild zu formen und einen Kreisverband zu formen, der den Namen auch verdient. Mir läge viel daran, das baldmöglichst zu beginnen, denn die Aufgaben in diesem Jahr sind ja recht groß, und da wird jede helfende Hand benötigt. Hoffentlich gibt es eine Möglichkeit für den Landesverband, hier hilfreich Unterstützung leisten zu können.

In der Hoffnung, eine positive Antwort zu bekommen, verbleibe ich

mit herzlichen Grüßen

Stefan Heber

PS: Die Mail werde ich zur Information an die interessierten Mitglieder weiterleiten.

 

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