Zum Tode von Pfarrer Richard Gramse

Veröffentlicht am 18.09.2007 in Abteilung

Mit Erschütterung hat die SPD in Niederschönhausen von dem tragischen Tod Richard Gramses, dem Pfarrer der Friedensgemeinde Berlin-Niederschönhausen, erfahren.

Mit Richard Gramse verliert nicht nur die Kirchengemeinde Niederschönhausen ihren Pfarrer. Die weltliche Gemeinde Pankow hat mit seinem Tode einen ebenso großen Verlust erfahren müssen. Richard Gramses Engagement galt neben der Arbeit in seiner Gemeinde auch immer der ganzen Gesellschaft. Wer mit Richard Gramse zusammenarbeitete, sich mit ihm unterhielt oder um Rat nachfragte, der fand in ihm einen offenen und hilfsbereiten Menschen. Sein Denken und Handeln hatte immer einen gesamtgesellschaftlichen Ansatz. Das machte ihn so wertvoll in unserer Zeit.

Richard Gramse gehörte keiner Partei an. Aber er war ein politischer Mensch, der kritisch und mit innerlicher Regung die Veränderungen in unserem Land und der Welt begleitete. Aus einer ausgeprägten sozialen Sensibilisierung heraus konnte er Vorgänge und Entwicklungen klar und deutlich benennen, ohne dabei in eine einseitige Sicht zu verfallen. Richard Gramse war uns in seinem Denken und Handeln sehr nahe. Seine Bereitschaft, auch als politischer Mensch an der Gestaltung der Gesellschaft mitzuwirken, war immer vorhanden und vor allem immer konkret. In den Jahren 1989/90, als das DDR-System durch die Proteste der Menschen zusammenbrach und neue tragende Strukturen noch nicht vorhanden waren, arbeitete Richard Gramse nicht nur am Runden Tisch im Rathaus Pankow mit, er führte Menschen zusammen, stellte Gemeinderäume zur Verfügung, moderierte Versammlungen und ließ nie einen Zweifel daran, dass er sich über die politische Wende, die zu Deutschlands Einheit führte, freute.

Seinem Mitstreiten bei für unser Gemeinwesen bedeutsamen politischen Entscheidungen blieb er bis zu seinem Tode treu. Eine nahe Erinnerung ist uns die Bürgerversammlung zur Zukunft der Straßenbahnlinie M1 im Herbst 2006, für die er nicht nur seine Friedenskirche als Veranstaltungsort zur Verfügung stellte, sondern in der er auch die Diskussion zwischen Senat, BVG sowie SPD-Vertretern moderierte.

Richard Gramse wird uns allen sehr fehlen. Viele von uns haben mit ihm auch einen Freund und Seelsorger verloren.

Die Trauerfeier für Pfarrer Richard Gramse findet am Freitag, den 21. September 2007, um 12:00 Uhr in der Friedenskirche am Ossietzkyplatz, 13156 Berlin, statt.

Das Kondolenzbuch liegt im Gemeindehaus aus.

 

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