Städtepartnerschaft mit Kolberg ist eine Erfolgsgeschichte

Veröffentlicht am 10.08.2011 in Europa

Der Kolberger Stadtpräsident, Janusz Gromek, und Alex Lubawinski

VON ALEX LUBAWINSKI

Die Städtepartnerschaft zwischen Pankow und Kolberg besteht seit Mitte der 1990er Jahre.

Damals beschloss die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) des alten Bezirks Pankow, eine Partnerschaft mit einer polnischen Gemeinde aufzunehmen. Daraufhin wurde mir als Bezirksstadtrat für Bildung und Kultur vom Bezirksamt die Aufgabe übertragen, nach einer geeigneten Partnergemeinde zu suchen und diese für unser Vorhaben zu gewinnen.

Die Wahl fiel auf Kolberg! Und nicht nur wir waren von der Idee hellauf begeistert, sondern auch die Kolberger Seite, als wir sie kontaktierten.

Die Städtepartnerschaft wurde schließlich 1994 mit Beschlüssen von Bezirksamt und BVV begründet. Nach der Bezirksfusion im Jahr 2001 ist die Partnerschaft auch für den aus Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee gebildeten Großbezirk übernommen worden.

In dieser Form ist die Städtepartnerschaft Pankow-Kolberg einmalig in ganz Berlin. Sie steht nicht nur als Schmuckwerk auf irgendwelchen Briefköpfen, sondern wird auch aktiv betrieben. Es findet ein regelmäßiger Austausch zwischen den Pankower und Kolberger Akteurinnen und Akteuren statt - sei auf auf der Ebene der Musikschule, auf Vereinsebene oder auf der ganz privaten Schiene.

Somit ist die Städtepartnerschaft eine Erfolgsgeschichte, auf die wir alle stolz sein können. Doch natürlich kann man das Gute immer noch ein Stückchen besser machen.


Eine Städtepartnerschaft lebt von den Aktivitäten der Bürgerinnen und Bürger

Eins möchte ich betonen: Eine Städtepartnerschaft lebt von den Aktivitäten ihrer Mitglieder, also den Bürgerinnen und Bürgern unseres Bezirkes.

Der Städtepartnerschafts-Förderverein "Freunde Kolbergs" e.V. unterstützt diese Aktivitäten, stellt Kontakte her und leistet da, wo es nötig und möglich ist, Hilfe.

Wir versuchen, das Interesse zu wecken, unseren polnischen Nachbarn kennen zu lernen. Allerdings: Es muss auch eine gewisse Grundbereitschaft vorhanden sein, auf der man aufbauen kann.

Gegründet wurde der "Freunde Kolbergs" e.V. am 21. Juni 2002 von 30 Personen in der Vertretung der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Berlin. Zu dieser Zeit bestand die Partnerschaft mit Kolberg bereits seit acht Jahren. Unsere Mitglieder kommen aus dem gesamten Bezirk Pankow.

Die "Gründungsväter" und "-mütter" des Vereins sahen es als oberstes Ziel an, die Partnerschaft auch im "großen Pankow" weiter aktiv zu pflegen und damit letztlich einen Beitrag zur Völkerverständigung zu leisten.

Der Verein, dessen Vorsitzender ich bin, unterstützt die Bezirksverwaltung bei der Ausgestaltung der Partnerschaft. Die vielfältigen Aktivitäten haben den ganzen Bezirk erfasst, konzentrieren sich daher nicht auf bestimmte Ortsteile.


Potenziale im Bereich des Sports nutzen

Im Bereich des Sports gibt es noch viele Möglichkeiten, die genutzt werden können. Dies war mir auch immer selbst ein Anliegen.

Ich habe innerhalb der Sportarbeitsgemeinschaft des Bezirks mit Sitz in Weißenseee angeregt, die Möglichkeiten des Sports im Bezirk auch für die Partnerschaft zu nutzen. Kurz nach der Fusion war ich mit acht Vertreterinnen und Vertretern von Pankower Sportvereinen vor Ort.

Einige Projekte konnten seitdem angeschoben und durchgeführt werden:


  • Der Fußballklub Heinersdorf war zum Freundschaftsspiel in Kolberg. Der damalige Trainer war ein ehemaliger Schüler von mir.
  • Schützen des Schützenvereins Rosenthal, junge Schwimmer aus Prenzlauer Berg, Behindertensportler besuchen sich gegenseitig.
  • Der Sportjugendklub Prenzlauer Berg führt ein großes Projekt mit Grundschulen von Pankow und Grundschulen in Kolberg durch. Ansprechpartner ist der Leiter der Einrichtung Peter Wißmann.

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