Forderung nach mehr Parkmöglichkeiten in der Seegerstraße

Veröffentlicht am 18.01.2021 in Abteilung

Pankower SPD-Fraktion beschließt Antrag der SPD Wilhelmsruh-Rosenthal

Die SPD-Fraktion in der Pankower Bezirksverordnetenversammlung hat am 12. Januar 2021 einen Antrag der SPD Wilhelmsruh-Rosenthal zur Verbesserung der Parksituation in der Seegerstraße in Wilhelmsruh beschlossen. Der Antrag fordert, das Parken von Autos jeweils auf einer Straßenseite auf dem Seitenstreifen in der Seegerstraße sowie den angrenzenden Straßen zu erlauben werden, sofern es sich nicht um ordentliche Gehwege handelt.

 

Der Antrag geht zurück auf eine Intitiative von Kaj Hoffmann, der von der SPD Wilhelmsruh-Rosenthal als Kandidat für die BVV-Wahlen im kommenden September nominiert worden ist. Er nahm damit die Beschwerden vieler Anwohner*innen auf, die für das Parken auf den offiziell als Gehweg geltenden Seitenstreifen in der Vergangenheit Strafzettel erhalten haben. Dabei können die Seitenstreifen kaum von Fußgängern verwendet werden. „Die Gehwege in der Seegerstraße und den angrenzenden Straßen, wie der Buchhorster Straße oder der Hielscherstraße, werden nur durch Markierungen angedeutet“, gibt Kaj Hoffmann zu bedenken. Zudem bestünden sie hauptsächlich aus Erde und Gräsern, weshalb es bei schlechtem Wetter zur Matsch- und Schlammbildung komme und die Fußgänger nicht zuletzt auch aufgrund der den Weg versperrenden Straßenlaternen lieber auf die Fahrbahn auswichen. „In der Seegerstraße kann man deshalb eigentlich nur von ‚Schein-Gehwegen‘ sprechen. Ich kann gut verstehen, dass die Betroffenen über die Strafzettel frustriert und verärgert sind“, betont Kaj Hoffmann.

Auch bei Torsten Hofer (SPD), der seit 2016 Wilhelmsruh als direkt gewähltes Mitglieder im Berliner Abgeordnetenhaus vertritt, sind in der Vergangenheit immer wieder Beschwerden von Bürger*innen über die Problematik in der Seegerstraße eingegangen. Um zu erfahren, ob das Bezirksamt die Gehwege ordnungsgemäß ausbauen oder wenigstens das Parken legalisieren möchte, hat Torsten Hofer deshalb kürzlich eine Schriftliche Anfrage im Abgeordnetenhaus gestellt. „Beides hat das Bezirksamt verneint, weshalb ich mich über die Initiative auf BVV-Ebene sehr freue“, erklärt Torsten Hofer, der auf eine baldige Verbesserung für die Situation der Anwohner*innen hofft.

Die BVV wird den Antrag im Rahmen ihrer Sitzung am 20. Januar 2021 beraten. Zum Antrag geht es hier.

 

Homepage SPD-Abteilung 03 Wilhelmsruh-Rosenthal

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