Alex Lubawinski mit Verdienstmedaille der Stadt Kolberg geehrt

Veröffentlicht am 12.09.2007 in Pressemitteilung

Seit Jahren setzt er sich für die Vertiefung der Partnerschaft des Bezirks Pankow mit der polnischen Stadt Kolberg ein: Alex Lubawinski. Damals, noch im „kleinen“ Bezirk Pankow des Jahres 1993, hob er als Bezirksamtsmitglied die Städtepartnerschaft mit aus der Taufe. Später dann, diesmal als Bürgermeister des nach der Bezirksfusion 2001 deutlich größer gewordenen Pankows, setzte er sich für die Fortführung der Partnerschaft ein. Und auch nach seiner Amtszeit ließ ihn Kolberg nicht los. Er trommelte im Jahr 2002 – parteiübergreifend – dutzende Mitstreiter zusammen, mit denen er den Verein „Freunde Kolbergs e.V.“ gründete. Ziel des Vereins war damals, der Partnerschaft beider Kommunen weitere Impulse zu geben. Mit Erfolg, denn mittlerweile gibt es einen regen Austausch zwischen dem Berliner Bezirk und der pommerschen Hafenstadt im Norden Polens. Die Liste des Erreichten ist lang: Zusammenarbeit der Schulen, Austausch auf dem Gebiet der Kultur, materielle Unterstützung des Kolberger Krankenhauses, Aufbau des dortigen Sozialzentrums mit Hilfe des Bezirksamts Pankow, Organisation von Veranstaltungen und Fahrten.

Im August 2007 flatterte dann ein Schreiben des Kolberger Rathauses in seinen Rosenthaler Briefkasten: „Mit großer Freude teilen wir Ihnen mit, dass die Stadtverordnetenversammlung Ihnen den Titel ‚Verdient für die Stadt Kolberg‘ verliehen hat.“ Zum ersten Mal sollte ein Ausländer mit der Kolberger Verdienstmedaille ausgezeichnet werden. Das Medien berichteten groß darüber. Als „Motor der Städtepartnerschaft“ wurde er bezeichnet, als „Botschafter Kolbergs in Berlin“.

Warum liegt ihm die Partnerschaft der beiden Städte so am Herzen? Diese Frage stellte ihm auch die Kolberger Tageszeitung „Miasto“. Daraufhin schilderte er ihr die Begegnung mit einer älteren Dame, die ihn plötzlich auf der Straße ansprach mit den Worten: „Herr Alex, ich habe in Ihrem Bett geschlafen.“ Zunächst sei er irritiert gewesen, aber dann habe sie hinzugefügt, dass sie während ihres Aufenthaltes im Kolberger Krankenhaus in einem neuen, äußerst bequemen Bett gelegen hätte auf einer nicht durchgelegenen Matratze. Auf dem Bett war noch der Aufkleber: „Caritas-Klinik Pankow“. Sie hakte nach und erfuhr, dass diese Betten ein Geschenk der Pankower Klinik sind und Lubawinski die Sache vermittelt hatte. Lubawinski: „Das ist ein schönes Gefühl, wenn man erfährt, wie man mit einem Projekt, an dem man mitgewirkt hat, den Menschen konkret helfen konnte.“

Bei der Feierstunde Mitte September im Konzertsaal des Kolberger Rathauses waren nicht nur die Repräsentanten der Stadt anwesend. Auch zahlreiche Kolberger waren erschienen. Ebenfalls mit dabei: seine Mitstreiter aus dem Verein „Freunde Kolbergs e.V.“ und natürlich der Pankower Bürgermeister Matthias Köhne. Dieser bekundete in seinem Grußwort große Freude darüber, dass einer „seiner“ 350.000 Pankower von der Partnerstadt derart gewürdigt werde.

Alex Lubawinski dankte in seiner Ansprache allen, die aktiv dazu beigetragen haben, die Freundschaft der beiden Städte zu festigen – und dies auch weiterhin tun werden. „Die Partnerschaft zwischen Pankow und Kolberg zeigt, dass gute deutsch-polnische Beziehungen, zumindest auf kommunaler Ebene, also von Mensch zu Mensch, möglich sind – ganz anders als aktuell auf Regierungsebene.“

 

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