65 Jahre Frieden - Feierlichkeiten in Kolberg

Veröffentlicht am 29.03.2010 in Äußeres

Ein Bericht von den Feierlichkeiten in unserer Partnerstadt Kolberg

VON HELMUT HAMPEL

Am 18. März 1945 ist die Festung Kolberg gefallen. Polnische Kampfeinheiten unterstützt von sowjetischen Verbänden nahmen die Stadt in Besitz und feierten symbolisch die „Vermählung Polens mit dem Meer“. Hier war der Krieg zu Ende.

Etwas länger dauerten die Kämpfe in Deutschland, bis auch wir Frieden hatten.

Mit der Mutter in Berlin geblieben, kann ich mich noch sehr genau an die Kriegsjahre erinnern. So kann ich mir vorstellen, was damals dort im 300 Kilometer von Berlin entfernten Kolberg geschah.

Das Jubiläum „65. Jahrestag der Kämpfe um Kolberg – Fest der Versöhnung“ wurde durch vielfältige Veranstaltungen unter Anteilnahme der Bürger der Stadt und ihrer Gäste gewürdigt.

Vertreter der Politik, des diplomatischen Korps und vor allem Gäste aus Deutschland waren eingeladen. Selbstverständlich waren auch die Freunde aus Berlin-Pankow dabei.

Vom 17. bis 21. März 2010 trafen sich etwa 500 Veteranen aus europäischen Staaten mit Militärs und zivilen Abordnungen.

Am beeindruckendsten fand ich die Zeremonie der Kranzniederlegung am Mahnmal der Gefallenen in Kolberg. Da wurde mir bewusst, welchen Stellenwert Pankow für die Kolberger hat.

Schon als vierte Delegation von 35 Abordnungen wurden die Vertreter Pankows zur Kranzniederlegung aufgestellt, noch vor dem Generalkonsul der deutschen Botschaft.

Die Partnerschaft mit Pankow gibt es schon seit 1993. Damals mitbefördert durch Alex Lubawinski. Er ist es, der immer Motor zahlreicher Begegnungen mit Schulen, Künstlern, Politikern, Senioren und zahlreicher sozialer Hilfsprojekte war und ist.

Dafür wurde ihm auch bekanntlich 2007 die Verdienstmedaille der Stadt Kolberg und andere polnische Auszeichnungen verliehen.

Natürlich gibt es auch zahlreiche Mitstreiter dafür in Pankow, so u.a. der Verein “Freunde Kolbergs e.V.“, der mit dem gesamten Vorstand in Kolberg erschienen ist.

Die Pankower Delegation wurde geführt von Alex Lubawinski, Bezirksbürgermeister a.D., dem Vertreter der Niederschönhausener Feuerwehr Karlheinz Bork, dem ehemaligen Bezirksamtsdirektor Bernd Czok, dem ehemaligen Bezirksbaudirektor Klaus Kiesler und der Vorsitzenden der Pankower Seniorenvertretung Helga Hampel, die auch die Kolberger Seniorenarbeit stark unterstützt.

Die Bezirksverordneten Manfred Schülke (SPD) als stellv. BVV-Vorsteher und Peter Brenn, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90 / Die Grünen, nahmen am 18. März 2010 an den Feierlichkeiten teil.

Auch wenn leider das Bezirksamt Pankow bei dieser international bedeutsamen Veranstaltung auf Grund anderer, offenbar dringenderer Termine nicht vertreten war – die Kolberger wissen, auf wen in Pankow immer Verlass ist. Auf Alex Lubawinski und seine Mannschaft. Das gilt für gute, aber auch für schlechte Zeiten in den deutsch-polnischen Beziehungen auf der kommunalen Ebene. Insofern doch ein Erfolg.

 

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